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Verstanden

Richtig vorbeugen und behandeln

Sommergrippe – der perfekte Schutz

Sie ist in aller Munde. Der Hals kratzt und die Nase läuft, während alle anderen die Sonne genießen, liegt man mit klassischen Symptomen einer Erkältung flach. Die Sommergrippe ist im Anmarsch. Doch gerade im Sommer sind viele Menschen irritiert, wenn sie morgens mit den ersten Krankheitsanzeichen aufwachen. Kann man sich bei warmen Außentemperaturen überhaupt erkälten? Ja, denn auch im Sommer sind lästige Viren unterwegs.

Vorsicht Virengefahr

Sehr unschön, aber die Übertragung aller zur Gattung Enterovirus gehörenden Virusarten erfolgt vorwiegend leider fäkal-oral. Allerdings kommt für einige Erreger wie etwa bei Rhinoviren auch die Tröpfcheninfektion als Infektionsweg in Frage, wogegen man sich nicht immunisieren lassen kann.

Enteroviren vermehren sich im Darm, werden mit dem Stuhl ausgeschieden und häufig über Schmierinfektionen weitergegeben. Bei schlechter Hygiene reicht für eine Ansteckung ein Handschlag. Viel seltener steckt man sich durch Tröpfcheninfektion an. Bis die Krankheit ausbricht, dauert es etwa zwei bis vier Wochen.

Echte Grippe

Auch äußerlich gesundwirkende Menschen können Viren in sich tragen und noch Wochen später ausscheiden und übertragen. Grippe-Symptome müssen nicht bei jeder Infektion auftreten, weshalb der Begriff Sommergrippe etwas irreführend ist.

In den meisten Fällen handelt es sich um eine Infektion mit klassischen Erkältungserregern. Die echte Grippe macht sich mit einem ausgeprägten, plötzlich auftretenden Krankheitsgefühl und hohem Fieber bemerkbar.

Symptome bei Sommergrippe

Eine Infektion mit Enteroviren kann viele Erkrankungen hervorrufen. Die Sommergrippe äußert sich in Form einer Erkältungskrankheit. Symptome wie Appetitlosigkeit, Glieder- und Kopfschmerzen, Fieber sowie Atemwegsentzündungen sind recht häufig. Aber auch Bauchschmerzen und Durchfall oder geschwollene Lymphknoten in Gesicht- und Halsbereich können auftreten.

Die Erkrankung verläuft jedoch meistens mild und ist nach wenigen Tagen überwunden. Bei Menschen mit einem geschwächten Immunsystem oder bei Neugeborenen können allerdings Komplikationen auftreten. Auch können lebensbedrohliche Folgeerkrankungen entstehen wie Hirnhautentzündungen oder eine Herzklappenentzündung.

Sommergrippe bei Kindern

Bei Kindern verläuft die Krankheit jedoch meist harmlos, trotzdem erkranken mehr jüngere Menschen als Erwachsene an einer Sommergrippe. Die Viren können im Kindergarten und in Kindertagesstätten schnell übertragen werden, da die Handhygiene meist vernachlässigt wird und zudem viele Gegenstände in den Mund genommen werden.

Grundsätzlich gilt: Auch Sommergrippe-Viren werden vor allem bei schlechten Hygienebedingungen übertragen. Es ist daher wichtig, sich nach jedem Toilettengang die Hände mit Seife zu waschen. Enteroviren können in einer Stuhlprobe oder durch einen Rachenabstrich nachgewiesen werden.

Vorbeugung gegen Sommergrippe

Zwar führt Kälte nicht automatisch zu einer Erkältung, doch sie kann das Immunsystem schwächen. Klimaanlagen erhöhen die Gefahr, sich Viren über eine Tröpfcheninfektion anzustecken. Auch trocknen Klimaanlagen die Schleimhäute aus und Erreger können leichter eindringen. Egal zu welcher Jahreszeit – Experten raten – ganz gleich ob Zuhause oder im Büro - zum mehrmaligen Händewaschen täglich. Das ist der beste Schutz vor Krankheitserregern.

Auch im Sommer droht die Gefahr der Auskühlung des Körpers per Klimaanlagen und Ventilatoren gerade beim Tragen kurzer Hose oder dünnem Kleidchen. Wer empfindlich ist und den ganzen Tag unterwegs ist, sollte sicherheitshalber immer eine dünne Jacke oder einen Schal parat haben.

Therapien gegen Sommergrippe

Wenn draußen bei 30 Grad Celsius die Sonne scheint, kann die Sommergrippe den Betroffenen richtig zu schaffen machen. Erkrankte sollten sich deshalb körperlich schonen, inhalieren und viel Flüssigkeit trinken. Kühlende Wadenwickel oder Schmerzmittel können das Fieber senken. Die Symptome sollten nach drei Tagen abgeklungen sein, ansonsten ist ein Arztbesuch ratsam.

Hilfreich ist alles, was das Immunsystem stärkt. Wer kann und mag, sollte es mit Bewegung an der kühleren Morgen- oder Abendluft versuchen oder Heiß- und Kaltbäder probieren. Auch der Verzehr von frischen Früchten und Gemüse stärken zusätzlich das Immunsystem.

(gmv)

   

 

Datum: 13.06.2019
Rubrik: Service & Wissen
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