Informationen über Cookies auf dieser Website

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Verstanden

Heute ist Internationaler Tag der Patientensicherheit

Im Kampf gegen Sepsis für die Sicherheit von Patienten

Wer möchte sich als Patient nicht sicher fühlen? Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärt den heutigen Tag zum Welttag der Patientensicherheit und beinahe 200 Länder sind mit von der Partie. Dies nimmt Asklepios zum Anlass einer oftmals unterschätzten Infektion, der Sepsis den Kampf anzusagen, denn weltweit nimmt die Häufigkeit von Sepsis-Erkrankungen zu.

Todesfälle rechtzeitig verhindern

Dabei unterstützen neue Entscheidungshilfen Pflegekräfte und Ärzte. Allein in Deutschland könnten laut Schätzungen 15.000 bis 20.000 Todesfälle durch Sepsis pro Jahr vermieden werden, weshalb Asklepios eine bundesweite Kampagne zur Förderung der Sepsis-Früherkennung in den Notaufnahmen startet.

Bereits hier findet der entscheidende Erstkontakt zum Patienten stat,t erklärt Prof. Dr. Christoph U. Herborn, Arzt und Chief Medical Officer der Asklepios Kliniken: "Wie aktuelle Zahlen aus dem ‚Qualitätsmonitor 2018‘ belegen, entstehen 70 Prozent der Sepsis-Erkrankungen außerhalb des Krankenhauses“. Aus diesem Grund sei es so wichtig, die Weichen gleich in der Notaufnahme richtig zu stellen wie auch bei Herzinfarkten oder Schlaganfällen. Auch hier hinge Behandlungserfolg von der schnellen Diagnose und sofortigen Therapie ab, so Herborn weiter.

Sepsis, Blutvergiftung und Chamäleon

Sepsis stellt die dritthäufigste Todesursache nach Herzkreislauferkrankungen und Krebs dar. In der Öffentlichkeit wird häufig der Begriff „Blutvergiftung“ verwendet. Tatsächlich ist die Sepsis die schwerste Verlaufsform einer Infektion, die innerhalb von wenigen Stunden zum Tod führen kann. Nach Aussage der Deutschen Sepsis-Stiftung versterben an diesem Krankheitsbild allein in Deutschland zirka 77.000 Personen pro Jahr. Überlebende leiden nicht selten stark an den Spätfolgen.

Die wirksamste Strategie gegen diese gefährliche Dynamik ist das frühe Erkennen und die unmittelbar einsetzende Therapie schon bei Verdacht auf Sepsis, und zwar innerhalb von 60 Minuten. „Die Schwierigkeit, eine Sepsis früh zu erkennen, besteht darin, dass die Frühsymptome meist sehr unspezifisch sind; eine Sepsis kann wie ein Chamäleon sein, nicht auf den ersten Blick eindeutig zu erkennen“, erläutert Prof. Herborn weiterhin.

Keine Zeit verlieren
 
Kern der Asklepios-Kampagne ist eine neu entwickelte Entscheidungshilfe in Form eines Posters, das die pflegerischen und ärztlichen Mitarbeiter unterstützt, bei bestimmten Symptomkonstellationen eine Sepsis so schnell wie möglich zu erkennen.

Die entscheidenden Minuten werden dadurch gespart, so dass nicht auf Laborwerte und weitere apparative Diagnostik gewartet werden muss. Zudem erhalten die Mitarbeiter spezielle Sepsis-Schulungen. Prof. Herborn betont: „Die Früherkennung ist neben der Infektionsprävention durch Hygienemaßnahmen und Impfungen eine wichtige Säule zur Reduktion der Sepsis-Sterblichkeit in Deutschland“.  

Leben retten weltweit

Patientensicherheit steht nicht nur bei Asklepios ganz weit vorn. In Genf haben sich 194 Länder auf der 72. Weltgesundheitsversammlung im Mai verpflichtet, Patientensicherheit als vorrangige Gesundheitspriorität anzuerkennen und Maßnahmen zu ergreifen, um die Patientensicherheit weltweit zu verbessern und zu gewährleisten.

Ziel ist es „Patienten, Gesundheitspersonal, politische Entscheidungsträger, Wissenschaftler, Forscher, professionelle Netzwerke und die Gesundheitsbranche zu mobilisieren, um sich für die Patientensicherheit einzusetzen und das Engagement in der Öffentlichkeit für Themen im Bereich Patientensicherheit zu stärken“ wie es auf der Homepage der „Tag der Patientensicherheit“ heißt.

Weitere Informationen über den Tag der Patientensicherheit und Patientenverfügung erhalten Sie unter:

(gmv)

 

 

 

 

 

 

Datum: 17.09.2019
Rubrik: Service & Wissen
Das könnte Sie auch interessieren