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Verstanden

Tag der Hausmusik

Warum Musik genial gesund ist

Nun hat es die Wissenschaft bewiesen: Musik macht nicht nur glücklich, sie hält uns auch gesund. Eigentlich klar? Ok! Aber inzwischen gibt es viele neue Erkenntnisse. Musik ist mehr als ein akustisches Signal. Sie aktiviert weite Bereiche des Gehirns, weckt Assoziationen, Emotionen, fördert die Gesundheit und Sprache und wurzelt möglicherweise in vorsprachlicher Kommunikation? Warum Musizieren so gesund ist, das wollten wir am Tag der Hausmusik genauer wissen. Hier ein kurzer Überblick:

  • Selbst musizieren und Live-Musik senken Stressempfinden: Selbst ein Instrument zu spielen oder Lieblingsmusiker live zu erleben, hilft beim Stressabbau besonders gut, hebt zudem die Stimmung und macht meistens zufrieden.
  • Musizieren und Singen macht glücklich: Das "Trällern" verbessert die Haltung, stärkt die Abwehrkräfte, bringt den Kreislauf in Schwung, sorgt für Tiefenatmung und vor allem das Ausatmen sorgt für eine bessere Sauerstoffzufuhr. Doch auch Musizieren und Musik hören macht glücklich. Forscher haben nun herausgefunden, was passiert, wenn das richtige Lied für uns im Radio läuft. Die Testergebnisse zeigen: Die neurobiologischen Grundlagen dieser starken Wirkung von Musik belegen, dass für diese Hochgefühle in erster Linie die Ausschüttung des Botenstoffs Dopamin verantwortlich ist. Die Freisetzung dieses Glückshormons initiiert auch, dass wir es immer und immer wieder tun oder hören wollen.
  • Musik macht uns schlau: Sie regt unser Gehirn an. Verschiedene Studien haben nachweislich gezeigt, dass das Hören von Musik unsere kognitiven Fähigkeiten verbessert. Menschen, die eine musikalische Ausbildung haben, weisen sogar eine besonders starke Hirnfunktion auf. Zudem aktiviert Musik unser Denkorgan in vielfältiger Weise, etwa im motorischen Cortex, in Sehzentren sowie im limbischen System. Bei der Verarbeitung von Musik arbeiten beide Hirnhälften aktiv, jedoch mit unterschiedlichen Aufgaben: Die rechte Hirnhälfte arbeitet die Grobstruktur heraus und die linke Hemisphäre übernimmt die Feinanalyse.
  • Singen stabilisiert Blutdruck: Die beim Singen einsetzende Zwergfellatmung hilft dem Herz das Blut aus den Beinen zurück zu pumpen. Dabei wird der Stoffwechsel angekurbelt, der Blutdruck stabilisiert sich, Organe und Gehirn werden besser durchblutet und die Konzentrationsfähigkeit steigt.
  • Singen stärkt das vegetative Nervensystem: Studien belegen: Bereit nach dreißig Minuten Singen produziert unser Gehirn Oxytocin, das sogenannte Kuschel- oder Bindungshormon. Dabei bauen wir eine innige Beziehung zu Mitmusikern auf. Deshalb wirkt Singen im Chor noch stärker auf unsere Psyche als das Singen allein zu Haus.
  • Singen stimuliert die Zirbeldrüse fördert die Melatonin-Ausschüttung: Dies führt zu besserem Schlaf, wenn vorher nicht über Stunden zu laut gesungen wurde, beispielsweise mit einer lauten Band. Dann könnte ein Piepton vom Schlaf ablenken. 
  • Musik motiviert bei Bewegung: Dass viele Menschen beim Fitnesstraining Musik hören, hat einen guten Grund. Wie diverse wissenschaftlichen Studien beweisen, nimmt unsere sportliche Leistung zu, wenn wir Musik hören. Wir trainieren nicht nur härter, sondern fühlen weniger Erschöpfung.
  • Musik macht schmerzresistenter: Auch wenn es darum geht, Schmerzen zu ertragen, hilft uns Musik. Wissenschaftler der Universität Utah haben herausgefunden, dass Menschen die Musik hören, nachweislich weniger Schmerz spüren.
  • Musik hilft bei Entspannung: Viele Studien belegen, Musik hilft uns, Stress und innere Anspannung abzubauen. Wer sich nach einem stressigen Arbeitstag also als allererstes seine Lieblingsmusik aufdreht, sollte sich davon nicht abbringen lassen, denn genau diese Lieblingsmusik soll ähnlich entspannend wirken wie eine Massage.
  • Musik unterstützt Heilung: Musik trägt auch dazu bei, dass wir uns schneller wieder erholen, nicht nur nach einem harten Work-Out oder harten Arbeitstag. Musik hilft Schlaganfall-Patienten bei bestimmten Genesungsprozessen. Dies beobachten Forscher auch bei Demenz- und Parkinson-Erkrankten.
  • Musik ist gut für unser Herz: Unser Herzstück profitiert vom regelmäßigen Musizieren und Hören. Studien belegen, dass das Hören von fröhlicher Musik die Herz-Gesundheit fördert.

Autorin: Gertrud Maria Vaske

Datum: 21.11.2019
Rubrik: Service & Wissen
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