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Verstanden

Aktuelle Studie: Warum Intervallfasten in der Adventszeit gut tut

Schlemmerfalle Weihnachtsmarkt – das sollte ich besser nicht essen

Waffeln, Eierpunsch und Bratwürstchen? Es duftet so verlockend und in der Winterzeit steigt das Verlangen auf deftige und kalorienreiche Getränke und Speisen. Wer keine bösen Überraschungen auf der Waage registrieren möchte, sollte auf manche Leckereien auf dem Weihnachtsmarkt lieber verzichten. Hier erfahren Sie, welche Speisen Sie besser meiden sollten.

Auf dem Weihnachtsmarkt ist selbstverständlich nichts verboten und die Rede ist nicht von einem einmaligen Ausrutscher, den verkraftet der Körper gut. Doch viele Menschen nehmen besonders in der Weihnachtszeit an Gewicht zu. Die überflüssigen Kilos verschwinden nach den Feiertagen nicht wieder von selbst und so steigert sich auf diesem Wege das Gewicht Jahr für Jahr langsam und stetig. Wer deshalb maßvoll die Weihnachtsmärkte mit Freunden oder Familie genießen möchte, kann einige leichte Faustregeln beachten. Hier erfahren Sie die besten Schlemmertipps auf Weihnachtsmärten oder für die Adventszeit:

Weniger ist mehr 

Ganz einfach ist, einfach kleine Portionen bestellen und diese langsam essen. Ernährungswissenschaftler wissen: Das spart die meisten Kalorien. Außerdem hat es den schönen geselligen Nebeneffekt, dass die Speisen trotzdem mit Freunden oder Familie gemeinsam genossen werden können.

Alkoholische Getränke wie Glühwein und Eierpunsch mit Sahne haben viele Kalorien. Alkohol an sich liefert schon viele Kalorien und bringt den Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht. Experten wissen, er fördert den Appetit. Der stark zugesetzte Zucker in den Weihnachtsmarktgetränken tut sein Übriges: Das Verlangen auf „Mehr“ steigt.

Die köstlichen Düfte benebeln die Sinne, nehmen Hemmungen, so dass allein schon deshalb schnell mehr Speisen und Getränke verzehrt werden, als ursprünglich angepeilt war. Das machen sich Marketingexperten vor allem in der Weihnachtszeit seit Jahren zu Nutze.

Alternative Weihnachtsmarktgetränk

Eine heißte Schokolade wärmt, trotzdem enthält sie meist viele Kalorien: Vollmilch, Schokolade und Zucker plus Sahne. Damit kommt ein Becher Kakao schnell einmal auf 400 Kalorien. Mit Amaretto- oder Rum-Schuss werden es schnell mal 500 Kalorien pro Becher, also beinahe eine volle Mahlzeit. Glühwein enthält auch ordentlich Zucker, aber nur etwa 240 Kalorien.

Noch besser ist es deshalb, Apfelwein auszuwählen. Er zählt mit rund 96 Kalorien pro Glas zu den kalorienarmen Getränken auf dem Weihnachtsmarkt, vorausgesetzt er wird ohne Zucker oder Honig angeboten. Ansonsten enthält er ungefähr so viele Kalorien wie Glühwein.

Eine treffende süße Wahl

Frische Waffeln duften so verlockend und Crêpes auch? Entscheiden Sie sich lieber für die Crêpes. Eine Waffel-Portion kommt schnell einmal auf 600 Kalorien, insbesondere dann, wenn mit Sahne verziert werden. Auch ist das Sättigungsgefühl meist nur mäßig und das Verlangen auf eine zweite Sahnewaffel bleibt.

Crêpes, bis auf die Nutella-Variante sind wesentlich kalorienärmer: Ein Crêpes enthält schon einmal 340 Kalorien, nicht jedoch die Variante mit Puderzucker oder Apfelmus. Je mehr Fett für das Ausbacken hinzugegeben wird, desto mehr Kalorien enthält der Crêpes. Ein kleiner netter Hinweis beim Bezahlen am Verkaufsstand kann schon jede Menge Kalorien sparen oder ansonsten einfach den Crêpes-Stand wechseln.

Es lassen sich bei der Auswahl von süßen Leckereien so manche Kalorien einsparen. So sind Maronen weniger kaloriendicht als gebrannte Mandeln. Sie enthalten zwar auch wichtige Nährstoffe, nur werden sie leider karamellisiert, also mit Zucker angeboten. 100 Gramm Naturmandeln enthalten schon mehr als 600 Kalorien.

Eine bessere Variante sind Maronen. Auch sie enthalten wichtige Nährstoffe, aber deutlich weniger Kalorien: 100 Gramm bringen rund 210 Kalorien mit sich – ungefähr ein Drittel von gebrannten Mandeln.

Die richtige herzhafte Wahl

Reibekuchen oder Bratwurst oder doch lieber Hotdog? Reibekuchen sind voll aufgesogen mit Fett, in das sie geberaten werden. Sie sind die wahre Kalorienbombe auf dem Weihnachtsmarkt mit etwa 700 Kalorien. Doch Pizza oder die Thüringer Brat- oder Currywurst sind auch keine bessere Alternative.

Genau wie Hot Dogs nicht. Die Hot Dog-Wurst ist noch fetthaltiger als Bratwurst. Ein Hot Dog kommt auf 400 Kalorien und das weiche fluffige Weizen-Brötchen macht auch nicht satt und belastet zusätzlich den Darm.

Dann eben leckere Pommes? 150 Gramm Pommes-Mayo kommen etwa auf 550 Kalorien, deshalb sind Bratkartoffel die bessere Wahl: 200 Gramm enthalten rund 225 Kalorien. Die mit Speck und Zwiebel-Variante kommt allerdings auf 400 Gramm.

Kalorienarme Geheimtipps

Was soll und darf man denn dann überhaupt noch essen? Nix? Grünkohl mit Kartoffeln könnten die Lust nach Herzhaftem beglücken. Dabei sollte möglichst im Menüangebot die Kochwurst weggelassen werden. Besser ist mageres Kassler dazu, aber auch nur für die, die Schweinefleisch vertragen. Tipp: Wer unter hohen Blutdruck leidet, sollte den Grünkohl am Stand vorher probieren. Nicht selten ist dieser überstark gesalzen.

Backkartoffel mit Kräuterquark könnte die Lösung bringen. Wenn der Quark nicht zu fettig ist, kommt das Gericht nahezu fettfrei und kalorienarm daher.Champignons! Sie sind ein echter Kalorienhit. 100 Gramm gegarte Champignons enthalten gerademal nur 15 Kalorien. Vorsicht nur vor Varianten mit fettreichen Soßen.

Trotzdem: Jetzt nur nicht den Appetit verderben lassen. Das wäre doch gelacht, denn wer sich meist ausgewogen ernährt, darf ruhig mal ordentlich schlemmen, nur eben in Maßen und das gilt auch für die besinnliche Adventszeit.

Intervallfasten – der Tipp für die Adventszeit

Wer insgesamt leichter durch die Feiertage kommen und sogar abnehmen möchte, kann Intervallfasten probieren. Das zeigt eine aktuelle Studie aus den USA. Studienteilnehmer, die von Ende November bis zum 3. Januar an 2 Tagen in der Woche fasteten und nur maximal dann 730 Kalorien am Tag zu sich nahmen, reduzierten ihr Gewicht und verbesserten sogar ihre Blutfette.

Die Diät verursachte keine schweren Nebenwirkungen und nahezu alle Personen (98 %) hielten die Diät bis zum Ende durch. Insofern könnte das Intervallfasten nicht nur rund um die Weihnachtszeit dabei helfen, eine Gewichtszunahme rund um die Feiertage zu verhindern.

Lesen Sie auch: Hilfe gegen die Weihnachtsvöllerei oder hören Sie: Intervallfasten für ein langes Leben oder schauen Sie: Süße Weihnacht - von Anis bis Zimt.

Gertrud Maria Vaske

Datum: 03.12.2019
Rubrik: Service & Wissen
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