Habitat Mensch

Warum sich Fermente positiv auf unser Mikrobiom auswirken

Was haben Sauerkraut, Kefir und Joghurt gemeinsam? Es sind alles fermentierte Lebensmittel. Die Fermentation ist eine jahrhundertealte Konservierungstechnik, die aktuell ein verdientes Revival erlebt. Zu Omas Zeiten wurde noch in Einmachgläsern eingelegt, bis Ultrahocherhitzung und Konservierungsstoffe der Fermentation den Rang abgelaufen haben. Nun entdeckt die junge Generation diese uralte Tradition neu. Denn bei fermentierten Lebensmitteln handelt es sich um eine günstige Alternative, regionale und saisonale Produkte haltbar zu machen. Hinzu kommt, dass Fermente wahre Geschmacksexplosionen im Mund erzeugen und sehr gesund sind. „Viele Ärzte und Heilpraktiker empfehlen im Zusammenhang mit Darmgesundheit fermentierte Lebensmittel“, sagt Paul Seelhorst. Er ist Darmimmuntherapeut und Gründer von „Fairment“. Mit ihm und Clara Carey von „Your gut life“ spricht Moderatorin Iris Budowsky über die Kunst der Fermentation und die Wirkung von Fermenten auf das Mikrobiom. Die Ernährungswissenschaftlerin Carey, die sich seit Jahren mit darmgesunder Ernährung beschäftigt, sagt: „Fermente steigern die Vielzahl der guten Bakterien im Darm und helfen, die Diversität des Mikrobioms zu erhöhen.“

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