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Wie man Schuppenflechte behandeln kann

Die Schuppenflechte (Psoriasis) ist eine chronische Hauterkrankung, die rund 2 Millionen Menschen in Deutschland betrifft und mit starkem Juckreiz einhergehen kann. Sie ist nicht ansteckend und verläuft typischerweise in Schüben. Man erkennt sie an den verdickten, rötlichen Stellen in der Haut, auf der sich Schuppen bilden. „Sie tritt häufig an den Ellenbogenstreckseiten, den Kniestreckseiten, der Kopfhaut oder hinter den Ohren auf“, erläutert der Psoriasis-Experte Dr. Uwe Schwichtenberg. Er engagiert sich für Psoriasis-Patienten und unterstützt die Kampagne „Bitte berühren“ des Berufsverbandes der Deutschen Dermatologen (BVDD). Mit ihm und der Psoriasis-Patientin Kim Zeidler spricht Moderatorin Iris Budowsky über Behandlungsmöglichkeiten und den Umgang mit der Krankheit. Es gilt als gesichert, dass die Schuppenflechte eine angeborene Erkrankung ist, die man nicht heilen, aber gut therapieren kann. „Es handelt sich um eine Systemerkrankung, die man systemisch behandeln muss, z.B. mit Tabletten oder Spritzen.“ Kim Zeidler hat selbst verschiedene Therapien hinter sich gebracht. Sie lebt seit 32 Jahren mit der Schuppenflechte und hat lange unter der Krankheit gelitten. Für sie steht fest: „Man kann keinen Körper heilen, den man hasst. Man muss anfangen, sich zu lieben und anzunehmen.“ Um anderen Betroffenen Mut zu machen, hat sie das Buch „Zum Glück Psoriasis“ geschrieben und einen Rat an alle, die sich für ihre Schuppenflechte schämen: „Tragt sie so, dass die Leute sagen: Sieht richtig cool aus, was du da hast.“

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