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Verändertes Hautmikrobiom bei Neurodermitis

Neurodermitis ist eine der häufigsten Hauterkrankungen in Deutschland. Laut der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft leiden rund 2 Millionen Kinder und etwas 2,5 Millionen Erwachsene an der Krankheit. Es handelt sich um eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die durch Hautbarrierestörung, Entzündung und Dysbiose gekennzeichnet ist. Zu den typischen Symptomen gehört eine extrem trockene, stark juckende und entzündete Haut, die sehr anfällig für Infektionen ist. Welche Rolle das Hautmikrobiom bei dieser Erkrankung spielt, klärt Moderatorin Iris Budowsky mit der Dermatologin Prof. Dr. Regina Fölster-Holst. Sie ist Leiterin der Sprechstunde für Kinderhauterkrankungen am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein und sagt: „Bei uns Gesunden ist die Diversität des Hautmikrobioms vorhanden. Da schaffen es die unterschiedlichen Bakterien, uns zu schützen. Bei Neurodermitikern ist die Diversität überhaupt nicht gegeben.“

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