Habitat Mensch - Mikrobiom eines Superorganismus

Wie Darmbakterien Depressionen beeinflussen

Depressionen gehören zu den häufigsten Krankheiten weltweit. Die Wahrscheinlichkeit, im Laufe des Lebens einmal eine schwere Depression zu entwickeln, liegt aktuell bei 16 bis 20 Prozent. Allein in Deutschland erkranken jährlich mehr als 5,3 Millionen Menschen. „Frauen sind doppelt so häufig betroffen wie Männer“, sagt DDr. Sabrina Mörkl. Sie ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin am Universitätsklinikum Graz und forscht zum Zusammenhang von Mikrobiom und Depressionen. Im Gespräch mit Moderatorin Iris Budowsky erläutert sie, welche Rolle das Mikrobiom bei psychischen Erkrankungen spielt und warum die richtige Ernährung so wichtig ist. Sie sagt: „Wenn eine Dysbiose des Mikrobioms vorliegt, kommt es zu einer Entzündung und die ist dann nicht nur im Darm, sondern im gesamten Körper und auch im Gehirn. Dadurch wird der Grundstein für die Entstehung einer Depression gelegt.“

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